3 Gründe, warum Peer-to-Peer-Fundraising die große Geschichte beim Online-Spenden sind

Kerstin Tiemann
Copywriter
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Im Jahr 2013 hat das Peer-to-Peer-Fundraising zugenommen und war für die amerikanischen Wohltätigkeitsorganisationen ein großer Erfolg. Laut der Index für digitales Spenden, die Zahl der Spenden, die von Spendensammlern eingeworben wurden, die ihre Familie und Freunde zum Spenden ermutigten, stieg um 50 Prozent. Gemeinnützige Organisationen, die ihre traditionellen Spendenseiten um Peer-to-Peer-Spendenaktionen erweitert haben, profitieren von einem Anstieg der Spendenzahlen um 15 Prozent.

Angesichts dieser rasanten Entwicklung auf dem US-Markt wird Peer-to-Peer-Fundraising 2014 in Europa eine wachsende Rolle spielen. Das Initiative ProDialog betrachtet Peer-to-Peer-Giving sogar als eine der wichtigsten Strategien für die Zukunft. Gemeinnützige Organisationen haben das Potenzial erkannt: Sie können nicht nur auf sehr effektive Weise das Bewusstsein für ihre Anliegen schärfen, sondern auch neue Spender und Spendensammler erreichen, die über herkömmliche Kanäle nicht gewonnen würden.

3 reasons why peer-to-peer fundraising is the big story in online giving

Peer-to-Peer-Fundraising: Engagierte Unterstützer sind die besten Spendensammler

Das Konzept hinter Peer-to-Peer-Spendenaktionen ist nicht neu: Unterstützer sammeln Geld für wohltätige Zwecke und werden zu Spendensammlern, die Freunde und Familie bitten, zu spenden. Aber jetzt können sie Online-Tools verwenden, die es einfacher und schneller machen, sich mit ihrem Netzwerk zu verbinden. Über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter können sie das Wort verbreiten und Familie und Freunde einladen, mitzumachen und zu spenden.

Best Practice: Wohltätigkeitsorganisationen engagierten das Netzwerk ihres Netzwerks

Fast immer ist Peer-to-Peer-Fundraising mit einer Art von Ereignis oder Meilenstein verbunden. Laut Initiative ProDialog, die internationale Organisation „Susan G. Komen for the Cure“ mobilisierte erfolgreich ihre Teilnehmer des Laufs „Susan G. Komen Race for the Cure“, um Spendensammler zu werden und ihre Freunde und Familien um Spenden zu bitten. Sie sammelten 1,2 Mio. $ für die Wohltätigkeitsorganisation.

Auch der Förderverein der Deutschen Nierenstiftung glaubte an die Macht der Mundpropaganda, als er die Kampagne ins Leben gerufen hat.“Aktion Kinderwünsche„die für die „beste Spendenaktion 2013“ in Deutschland nominiert wurde. Erfolgreich ermutigten sie Familien mit Kindern, die an dringenden Nierenproblemen litten, ihre persönlichen Geschichten online zu teilen, die Nachricht zu verbreiten und eine Spendenaktion zu starten.

3 Gründe, warum Peer-to-Peer-Fundraising zunimmt

Peer-to-Peer-Fundraising spielt für gemeinnützige Organisationen eine wachsende Rolle. Die drei folgenden Trends sind der Grund dafür:

1. Sozialer Einfluss treibt die Beteiligung an Anliegen voran

Im Allgemeinen sind Empfehlungen von Freunden und Familie glaubwürdiger als alle anderen Werbeformen. Laut Nielsen, 92% der Verbraucher auf der ganzen Welt geben an, dass sie Earned Media wie Mundpropaganda oder Empfehlungen von Freunden und Familie vertrauen. Dieser große Einfluss auf die Gleichaltrigen treibt auch das Engagement für wohltätige Zwecke voran. Menschen spenden eher, wenn sie von einem Freund oder Familienmitglied darum gebeten werden. Laut einem Umfrage, 39 Prozent der Amerikaner gaben an, dass sie motiviert sind, sich für Anliegen zu engagieren, die jemanden, den sie kennen, betroffen haben, und 36 Prozent gaben an, dass sie motiviert sind, weil dies ein wichtiges Anliegen für Familie und Freunde ist.

2. Mithilfe von Unterstützern in den sozialen Medien wurde die Botschaft der Spendenaktion viral verbreitet

Soziale Medien wie Facebook und Twitter gehören heute zu unserem Alltag. Laut Bitkom, fast vier von fünf Internetnutzern sind in mindestens einem sozialen Netzwerk registriert. Jüngere Nutzer sind besonders aktiv: 90% sind Mitglied in einem oder mehreren sozialen Netzwerken. Soziale Medien bieten gemeinnützigen Organisationen die Möglichkeit, etwas aufzubauen starke Beziehung zu Spendern und mache sie zu Spendenaktionen. Darüber hinaus eignen sich Facebook und Twitter hervorragend für Peer-to-Peer-Spendenaktionen: Engagierte Unterstützer können ihr Netzwerk zum Handeln motivieren und die Spendenbotschaft viral verbreiten. Laut einem Umfrage, insbesondere junge Menschen im Alter von 13 bis 22 Jahren, sammelten Peer-to-Peer-Spenden für ihre Zwecke, indem sie soziale Netzwerke nutzten.

3. Online-Plattformen machen es einfach, Spenden zu sammeln und zu teilen

Online-Plattformen wie betternow.org helfen Sie bei der Durchführung von Peer-to-Peer-Spendenaktionen. Sie bringen Spendensammler mit Internetnutzern zusammen, die eine Spende tätigen möchten. Mit diesen Plattformen können die Unterstützer eine personalisierte Online-Spendenseite erstellen, die sie problemlos mit ihrem sozialen Netzwerk teilen können. Darüber hinaus können Spendensammler Online-Spendenoptionen anbieten, sodass Familie und Freunde direkt online spenden können.

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