The social capital of P2P fundraisers matters - but how? And what are the implications of fundraising practitioners?
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Viele Organisationen versäumen es, die Spender zu priorisieren und zu pflegen, die über Peer-to-Peer-Fundraising zu ihnen kommen. Stattdessen konzentrieren sie sich auf kostspielige Massnahmen zur Lead-Generierung, häufig in Form von bezahlter Werbung.
Dieses Versäumnis kann verschiedene Ursachen haben: falsche Annahmen über die Qualität dieser Leads, technische Hürden oder schlicht ein mangelndes Bewusstsein für das vorhandene Potenzial. Dieser Leitfaden zeigt, wie sich einmalige Spender aus Peer-to-Peer-Fundraising in wiederkehrende Spender oder Mitglieder entwickeln lassen – mit konkreten Empfehlungen und umsetzbaren Schritten für den Einstieg.
Aufbau dieses Leitfadens
Spender, die über Peer-to-Peer-Fundraising zu Ihnen kommen, unterscheiden sich stark in ihrem Engagement. Einige benötigen eine langfristige Beziehungspflege, während andere bereits sehr affin sind. Der Schlüssel liegt darin, die Motivation hinter der jeweiligen Spendenaktion zu verstehen.
Für unsere Zwecke lassen sich die Motivationen in zwei Gruppen einteilen: solche, die mit dem Zweck oder der Organisation zusammenhängen, und solche, die sich auf die Aktivität selbst beziehen. Nachfolgend einige Beispiele für unterschiedliche Motivationen – von besonders hochwertigen bis hin zu eher schwachen Spenderkontakten.
[Sehr hochwertige Leads]
[Schwächere Leads]
Wenn die Motivation direkt mit Ihrer Organisation oder Ihrem Zweck verbunden ist, werden Unterstützer zu Botschaftern Ihrer Mission. Sie teilen Ihr Anliegen mit ihrem Netzwerk und generieren dadurch besonders wertvolle Spenderkontakte. Spendet beispielsweise jemand an die Spendenaktion eines Krebsüberlebenden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass daraus eine regelmässige Spende entsteht.
Manche Kontakte benötigen etwas mehr Zeit. Bei Geburtstagsaktionen steht häufig der Anlass im Vordergrund. Gleichzeitig sorgt die persönliche Motivation des Unterstützers dafür, dass Spender Ihrer Organisation gegenüber positiv eingestellt sind.
Spenden, die hauptsächlich aus einer persönlichen Beziehung entstehen, aber wenig Bezug zur Sache haben, sind hingegen eher schwächer. Hier steht die soziale Verpflichtung im Vordergrund – nicht die Verbindung zu Ihrer Organisation.
Um die Qualität Ihrer Spenderkontakte zu verstehen, benötigen Sie Einblick in Ihre Kampagnen und deren Zielgruppen. Die Analyse Ihrer Kampagnen kann dabei wertvolle Erkenntnisse liefern. Werden Teilnehmende beispielsweise überwiegend über Werbung gewonnen, ist die Qualität der Spenderkontakte häufig geringer, als wenn es sich hauptsächlich um bestehende Unterstützer Ihrer Organisation handelt.
Auch die Art der Spendenaktion liefert wichtige Hinweise: Geburtstagsaktionen führen tendenziell zu weniger starken Spenderkontakten, während Gedenkaktionen besonders hochwertige Kontakte hervorbringen (mit einigen Ausnahmen, wie im nächsten Abschnitt erläutert). Eigeninitiierte Spendenaktionen – oft als DIY-Spendenaktionen bezeichnet – liefern häufig die besten Ergebnisse.
BetterNow stellt diese Informationen im Spendenbericht bereit und erleichtert so den Einstieg.
Mit einigen Anpassungen lässt sich Ihre bestehende Spenderkommunikation gut auf Spender aus Peer-to-Peer-Fundraising übertragen. Im Folgenden finden Sie Ansätze – von einfachen Massnahmen bis hin zu fortgeschrittenen Strategien.
Mindestens sollten Sie Ihre Willkommensmail so anpassen, dass sie den Bezug zur Peer-to-Peer-Spendenaktion herstellt. Ziel ist es, die persönliche Verbindung zwischen Unterstützer und Spender zu nutzen, um eine Beziehung zu Ihrer Organisation aufzubauen.
Dazu können Sie:
Beispiel: „Vielen Dank für Ihre Spende an die Spendenaktion von [Vorname] [Nachname]. Gerne möchten wir Ihnen mehr über [Projektname] erzählen, für das sich [Vorname] engagiert hat.“
Das ist vergleichbar mit einem ersten Gespräch, bei dem man feststellt, dass man einen gemeinsamen Bekannten hat. Anfangs steht diese Verbindung im Mittelpunkt – später entsteht vielleicht eine eigene Beziehung. Genauso sollten Sie zunächst den gemeinsamen Bezug betonen und erst danach Ihre reguläre Spenderreise fortführen.
Handeln Sie schnell – idealerweise kontaktieren Sie Spender innerhalb weniger Tage nach ihrer Spende.
Einige Organisationen warten bis zum Ende der Spendenaktion. Doch bis dahin kann ein ursprünglich engagierter Kontakt bereits an Relevanz verlieren. Gerade bei weniger starken Kontakten ist schnelles Handeln entscheidend, da sich Spender nach einigen Wochen möglicherweise kaum noch an die Organisation erinnern.
Auch bei hochwertigen Kontakten spricht nichts gegen eine frühzeitige Ansprache.
Zusätzlich empfiehlt es sich, nach Abschluss der Spendenaktion eine weitere E-Mail zu versenden. Das Feiern des Erfolgs bietet einen natürlichen Anlass zur erneuten Kontaktaufnahme.

Organisationen mit vielen Spendern aus Peer-to-Peer-Fundraising sollten nach Art der Spendenaktion segmentieren und darauf basierend unterschiedliche Kommunikationsstrecken entwickeln.
Beispiele:
Richtig eingesetzt kann Peer-to-Peer-Fundraising ein wichtiger Treiber für neue Mitglieder und Dauerspender sein. Telemarketing ist dabei ein wirkungsvolles Instrument – allerdings auch kostenintensiver als automatisierte E-Mails.
Je nach Qualität Ihrer Kontakte können Sie entscheiden, ob Sie alle Leads an das Telemarketing übergeben oder zunächst eine Bewertung vornehmen.
Sie können sich auf Telemarketing-Agenten verlassen, um Ihre Leads zu bearbeiten. Um die Erfolgschancen zu erhöhen, sollten Sie jedoch sicherstellen, dass den Agenten alle relevanten Informationen zur Verfügung stehen – insbesondere die Spendenaktion, für die gespendet wurde, die Art der Spendenaktion, deren Titel sowie die zugehörige Kampagne oder das Projekt. So entstehen persönlichere und wirkungsvollere Gespräche.


Es gibt eine gemeinsame Verbindung – den Unterstützer, der die Spendenaktion gestartet hat. Diese Verbindung im Gespräch aufzugreifen, ist naheliegend und wirkungsvoll. Allerdings ist vielen Telemarketing-Agenten dieses Potenzial nicht bewusst, weshalb sie gezielt darauf hingewiesen werden sollten.
Wir empfehlen, einfach zu starten und Dinge auszuprobieren, statt alles im Voraus perfekt zu planen. Laden Sie eine Stichprobe Ihrer Leads herunter, arbeiten Sie mit einer einfachen Tabelle und führen Sie erste Gespräche. So bekommen Sie schnell ein Gefühl für Ihre Zielgruppe – und können Ihre Segmentierung gezielt weiterentwickeln. Lead-Scoring-Modelle funktionieren nur dann gut, wenn sie zu Ihren eigenen Daten und Prozessen passen.
Bevor Sie skalieren, sollten Sie die folgenden Grundlagen schaffen:
Wir unterstützen Sie gerne dabei, mehr Spender aus Peer-to-Peer-Fundraising langfristig zu binden und Ihr Fundraising-Potenzial voll auszuschöpfen. Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen, melden Sie sich jederzeit.