The social capital of P2P fundraisers matters - but how? And what are the implications of fundraising practitioners?


BetterNow became Scandinavia's largest giving platform in less than two years. Later we learned that we could help charities fundraise even more by making white label fundraising solutions.
BetterNow's vision is to make the world more generous. We started with a mission to bring community fundraising to Europe. In just 3 years we became the leading giving platform in Scandinavia. Before BetterNow Peer-to-Peer fundraising was almost unknown in Scandinavia. Suggesting that you could fundraise for a charity when doing a marathon was considered mad and weird. We introduced it, we made headlines and we got events to embrace fundraising.
But, something was off. It took us way too long to notice all the signs. Donors couldn’t understand why we took a fee. Fundraisers wanted to be thanked by the charity and didn’t care when we thanked them. They associated themselves with the charity, not with us as a platform. It was very expensive for us to drive new traffic without the help of the charities, basically impossible. When we looked at our web traffic, we saw that 80% of all fundraiser sign-ups came from referral traffic from the charities homepages.
It became clear that we were actually just a very noisy middleman. The charities already knew who their target group was and where to look for it - we didn't. A BetterNow branded platform made sense for introducing the concept, but three years later, the BetterNow brand gave very little value to charities.
Wir trafen eine grundlegende Entscheidung, die alles verändern sollte. Wir stellten unsere Plattform auf White-Label um und entwickelten unser Produkt nicht länger als eigene Plattform weiter. Stattdessen konzentrierten wir uns darauf, die bestmögliche White-Label-Lösung zu entwickeln.
Dafür haben wir unseren gesamten Code neu geschrieben. Wir mussten den Großteil unserer internen Prozesse überdenken, das Design anpassen und sogar unsere Buchhaltung neu aufstellen.
Wir haben uns selbst disruptiert – im Start-up-Jargon würde man von einem Pivot sprechen. Diese Entscheidung beruhte nicht auf einem einzelnen Faktor, sondern auf dem Zusammenspiel mehrerer Entwicklungen:
Es war keine leichte Entscheidung – aber die richtige. Wir haben diesen Wandel in weniger als sechs Monaten umgesetzt. Beibehalten haben wir lediglich unsere Datenbank und die bestehende Plattform, die während der Umstellung stabil weiterlief – selbst in einer Phase, in der das Spendenvolumen im Zuge der Flüchtlingskrise 2015 stark angestiegen ist.
Die bisherigen Ergebnisse sind beeindruckend: Organisationen, die auf eine White-Label-Lösung von BetterNow umgestellt haben, verzeichnen 71 % mehr Zustimmungen zur Kontaktaufnahme. Auch die Menschen, die Spenden sammeln, sind erfolgreicher und erzielen im Durchschnitt 12 % mehr Spenden. Gleichzeitig haben Organisationen unsere neue Lösung schnell angenommen.
Darüber hinaus haben sich für uns Möglichkeiten eröffnet, die wir zuvor nicht gesehen haben. Dadurch, dass unsere eigene Marke in den Hintergrund tritt, sind wir deutlich flexibler geworden – sowohl in der Positionierung als auch im Vertrieb unserer Lösung.
Die Grundlagen von BetterNow sind dabei unverändert geblieben. Unser Ziel ist es weiterhin, die Welt großzügiger zu machen. Wir haben nur erkannt, dass wir dieses Ziel deutlich besser erreichen, indem wir keine eigene Spendenplattform betreiben, sondern White-Label-Lösungen für Fundraising anbieten.