Wie du deine Fundraising-Helden feierst

Maria Canet
Copywriter
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Der Tag des Events ist der Moment, um die großartige Leistung aller Teilnehmenden zu feiern. Es ist auch die Gelegenheit, diejenigen besonders hervorzuheben, die Spenden gesammelt haben – die Menschen, die sich entschieden haben, anderen zu helfen und damit zu echten Helden geworden sind.

Ein Marathon bedeutet, an die eigenen Grenzen zu gehen, Herausforderungen zu überwinden und zu sehen, wozu man fähig ist. Gleichzeitig geht es aber auch um Freude an Bewegung und darum, Erfolge gemeinsam mit Freunden und Familie zu feiern.

Und diese Freude wird noch größer, wenn die Teilnehmenden nicht nur laufen, sondern dabei auch anderen helfen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sichtbar zu machen, wer besonders erfolgreich Spenden gesammelt hat:

1. Würdige sie beim Zieleinlauf

Der Eventtag ist ein Tag des Feierns. Erstelle im Vorfeld eine Liste der erfolgreichsten Spendenaktionen – inklusive Namen und Startnummern – und feiere diese Personen nicht nur für ihren Zieleinlauf, sondern auch für die Spendensumme, die sie für den guten Zweck gesammelt haben.

Vielleicht gehören sie nicht zu den Ersten im Ziel. Doch die höchste Spendensumme zu erreichen, ist genauso ein Grund zur Anerkennung. Würdige ihre Leistung, sobald sie ins Ziel kommen.

Sorge dafür, dass das Publikum versteht, was sie geleistet haben – oft über viele Monate hinweg. Neben der persönlichen Ansage kannst du ihre Spendenaktionen auch auf großen Bildschirmen zeigen: mit der gesammelten Summe und der Organisation, die sie unterstützen.

Das gibt ihnen das Gefühl, wirklich gesehen zu werden – wie die Helden, die sie sind. Und sie können diesen Moment mit all den Menschen teilen, die sie auf ihrem Weg unterstützt haben.

2. Besondere Startnummern vergeben

So wird für alle sichtbar, dass diese Teilnehmenden über das Sportliche hinausgehen und sich zusätzlich für einen guten Zweck einsetzen. Gib ihnen an diesem Tag besondere Aufmerksamkeit – denn das haben sie verdient. Durch ihr Engagement helfen sie anderen, ihr Leben zu verbessern.

Jeder Teilnehmende hat seine eigene Geschichte. Die Antworten auf die Frage „Warum machst du mit?“ sind unterschiedlich – doch alle verbindet die Herausforderung, ein sportliches Ziel zu erreichen.

Einige gehen noch einen Schritt weiter: Sie meistern zusätzlich eine gesellschaftliche Herausforderung, indem sie Spenden sammeln. Genau dafür sollten sie anerkannt werden. Besondere Startnummern helfen dabei, sie sichtbar zu machen – für das Publikum und für andere Teilnehmende.

Ein Beispiel: Beim Charity-Marathon in Tarragona (Spanien) erhalten Teilnehmende spezielle Startnummern, wenn sie für den guten Zweck spenden – in diesem Fall für soziale Innovationsprojekte. Auch der Ultra Trail du Mont Blanc nutzt sogenannte „Solidarity Race Bibs“ für Teilnehmende, die Spenden für Partnerorganisationen sammeln.

3. Gib ihnen etwas zurück

Bei den meisten Sportveranstaltungen erhalten Teilnehmende ein T-Shirt mit dem Namen des Events und den Sponsoren. Wenn sie zusätzlich Spenden sammeln, sollten sie dafür auch etwas Besonderes bekommen.

Das kann ein spezielles T-Shirt der Organisation sein, die sie unterstützen, oder ein anderes Geschenk als Anerkennung für ihr Engagement und ihren Beitrag, die Welt ein Stück besser zu machen.

Es muss aber nicht immer etwas Materielles sein. Auch besondere Erlebnisse können eine starke Wertschätzung ausdrücken.

Ein Beispiel: Das Team „DrinkingRunners“ hat im Rahmen seiner Kampagne „kmsXalimentos“ (Kilometer für Lebensmittel) ein Treffen in Madrid organisiert. Ziel der Kampagne ist es, gelaufene Kilometer in Lebensmittelspenden umzuwandeln. Für das Event wurde unter anderem ein Cupcake-Workshop mit der Läuferin und Konditorin Alma Obregón angeboten.

4. Biete ihnen ein VIP-Erlebnis

Wenn Teilnehmende für eine bestimmte Organisation Spenden sammeln und diese am Eventtag vor Ort ist, sollte unbedingt der Kontakt hergestellt werden. So haben die Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich persönlich für das Engagement zu bedanken.

Gib der Organisation die Möglichkeit, einen Stand im Zielbereich aufzubauen. So können die Teilnehmenden nach dem Lauf dort vorbeischauen, sich erholen und mehr über die Arbeit der Organisation erfahren.

Ein Beispiel: Beim London Marathon 2012 hat die Organisation Muscular Dystrophy zwei Streckenpunkte eingerichtet, um die rund 100 Teilnehmenden zu unterstützen, die für sie Spenden gesammelt hatten. Diese waren durch orangefarbene T-Shirts – die Farbe der Organisation – gut erkennbar.

Zusätzlich wurde ein Treffpunkt im Zielbereich organisiert, an dem sich die Teilnehmenden nach dem Lauf mit Familie und Freunden in entspannter Atmosphäre treffen konnten. Eine großartige Möglichkeit, Danke zu sagen und Wertschätzung zu zeigen.

Jemand hat einmal gesagt: „Wenn du die Ziellinie überquerst, verändert das dein Leben.“

Wenn Teilnehmende dabei auch Spenden sammeln, verändert dieser Moment nicht nur ihr eigenes Leben – sondern auch das Leben der Menschen, die sie mit ihrem Engagement unterstützt haben.

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