The social capital of P2P fundraisers matters - but how? And what are the implications of fundraising practitioners?


Mit Sponsoring haben wir versucht, den klassischen Ansatz im Peer-to-Peer-Fundraising weiterzuentwickeln. Anstatt direkt um Spenden zu bitten, bitten Fundraiser um Sponsoring, das unmittelbar mit ihrer Aktivität verknüpft ist.
Freunde und Familie um Spenden zu bitten, kann eine große Hürde sein – und ehrlich gesagt auch unangenehm. Wir möchten diesen Schritt einfacher machen und sind überzeugt, dass es vielen leichter fällt, um Sponsoring zu bitten als um klassische Spenden.
Ein Fundraiser kann zum Beispiel um 0,50 £ pro gelaufenen Kilometer bitten, den er im Training für eine größere Herausforderung zurücklegt. Die Aktivität kann dabei ganz unterschiedlich aussehen: Kilometer, Meilen, Sprünge, Tage ohne Alkohol, Runden – nahezu alles ist möglich. Durch die enge Verbindung zwischen Anfrage und Aktivität wirkt das Fundraising natürlicher und weniger abschreckend.
Unterstützer hinterlegen ihre Zahlungsdaten bereits bei der Zusage. Die Abbuchung erfolgt erst nach Abschluss der Aktion oder Kampagne. Die Aktivität wird vom Fundraiser selbst, von Mitarbeitenden der Organisation oder von Teamleitern dokumentiert. Weitere Informationen zur Funktionsweise finden Sie hier.

Diese Funktion wurde in Zusammenarbeit mit der Dänischen Rheuma-Liga entwickelt. Dort wurde das Konzept bereits bei einem Rad-Event namens „Hjælperytterne“ eingesetzt. Die Organisation verdient auch die Anerkennung dafür, die Idee ursprünglich entwickelt zu haben – ohne „Hjælperytterne“ gäbe es keine Sponsoring-basierten Spendenaktionen.
Allerdings war der Aufwand hoch: Nach dem Event mussten alle Unterstützer manuell kontaktiert werden, da jede Person ihren Sponsoring-Betrag selbst überweisen musste. Zudem kam es vor, dass einige Zusagen nicht eingehalten wurden, was zu entgangenen Spenden führte.
Zu den wichtigsten Erkenntnissen aus dieser ersten Version gehörte, dass Unterstützer im Rahmen von Sponsoring 15 % mehr gaben als klassische Spender. Die Abbruchrate bei Sponsoring-Zusagen aufgrund fehlgeschlagener Zahlungen oder abgelaufener Karten lag bei unter 4 % – ein akzeptabler Wert, den wir jedoch weiter verbessern möchten.

Dieses einmalige Radsport-Event (auch wenn das Konzept mit der MS Challenge weitergeführt wird) war eine Nonstop-Fahrt über 737 km von Kopenhagen nach Düsseldorf. Die Teilnehmenden konnten jederzeit Pausen im Begleitbus einlegen – solange sich mindestens zwei Fahrer gleichzeitig auf der Strecke befanden.
Die Verknüpfung mit Sponsoring schuf einen zusätzlichen Anreiz, möglichst lange auf dem Rad zu bleiben. Denn nur während sie tatsächlich fuhren, wurden weitere Spenden für die Dänische MS-Gesellschaft ausgelöst. Dadurch erhielt das Event eine zusätzliche Dimension und bot ein besonders intensives Erlebnis.
Die Dänische MS-Gesellschaft setzte außerdem einen Ansatz um, der aus unserer Sicht zur neuen Best Practice werden könnte: Sponsoring wurde erst drei Wochen vor Ende der Kampagne aktiviert, während zuvor nur klassische Spenden möglich waren. Auf diese Weise wurde Sponsoring gezielt genutzt, um bestehende Unterstützer erneut anzusprechen. Die Ergebnisse waren beeindruckend – im Durchschnitt wurden 16.695 DKK pro Teilnehmer gesammelt.
Hier sind einige Ideen, mit denen wir gerne arbeiten würden – vielleicht inspirieren sie Sie zu neuen Kampagnen:
Unterstützen Sie eine Person mit einem Betrag pro Tag, an dem sie auf Zucker verzichtet. Eine ideale Kombination aus Gesundheitsbewusstsein und Fundraising. Das Prinzip lässt sich auch leicht auf andere Gewohnheiten übertragen, wie Alkohol oder Nikotin.
Für alle, die sich einer Diät stellen: Für jedes verlorene Kilogramm wird ein Betrag an eine Organisation gespendet. Das kann zusätzlich motivieren, das Ziel zu erreichen.
Bahnen im Schwimmbad zählen: Organisieren Sie ein eintägiges Event im lokalen Schwimmbad und lassen Sie jede geschwommene Bahn sponsoren.
Kein neues Konzept, aber mit Sponsoring besonders wirkungsvoll: Zu wissen, dass jeder gelaufene Kilometer zusätzliche Spenden bringt, kann gerade an einem kalten Novemberabend die nötige Motivation geben.
Unterstützen Sie jemanden dabei, das Auto stehen zu lassen und mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Eine passende Idee sowohl für Gesundheits- als auch für Umweltorganisationen.