15 virtual fundraising ideas that your charity can use to reach new donors and engage with your supporters. And the advice you need to make them successful.
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Nur 44,8 % der Teilnehmenden im Peer-to-Peer-Fundraising konnten überhaupt Spenden sammeln. Das ist eine der auffälligsten Erkenntnisse einer neuen Studie zur Kampagne Workout for Water, einer globalen Peer-to-Peer-Fundraising-Partnerschaft zwischen UNICEF Neuseeland und dem Fitnessunternehmen Les Mills.
Anhand realer Daten von 1.899 Fitnesstrainern haben die Forscherinnen Laura Hesse und Silke Boenigk untersucht, welche Faktoren den Erfolg am stärksten beeinflussen und welche nicht, wenn Unternehmen und gemeinnützige Organisationen beim Peer-to-Peer-Fundraising zusammenarbeiten.
Auch wenn die untersuchte Kampagne aus dem Fitnessbereich stammt, lassen sich die Erkenntnisse auf andere Bereiche übertragen. Wenn Ihre Organisation gemeinsam mit Unternehmen Peer-to-Peer-Spendenaktionen durchführt, ist diese Studie besonders relevant.
Die bisherige Forschung zu Peer-to-Peer-Fundraising konzentrierte sich überwiegend auf das Spendenverhalten in persönlichen Netzwerken, also unter Freunden, Familienmitgliedern und Kollegen. Häufig wurde auch davon ausgegangen, dass alle Unterstützer nach dem Erstellen einer Spendenaktion grundsätzlich die gleichen Voraussetzungen für den Erfolg haben. Diese Studie richtet den Blick stattdessen auf die Menschen, die selbst Spenden sammeln, einschließlich derjenigen, die keine Spenden erhalten haben.
Ungewöhnlich ist außerdem, dass die Studie auf direkt beobachtbaren Daten statt auf Umfragen basiert. Das Forschungsteam erfasste sämtliche öffentlich zugänglichen Spendenaktionen der Kampagne von 2019 bis 2021 und verknüpfte diese Daten anschließend mit Informationen zur beruflichen Position von LinkedIn, Instagram und der Website von Les Mills.
Für die Analyse wurde ein zweiteiliges statistisches Modell verwendet:
Diese Unterscheidung ist wichtig, denn mehr als die Hälfte der Teilnehmenden (55,2 %) scheiterte bereits an der ersten Stufe.
Die Forscherinnen identifizierten drei klare Kategorien von Erfolgsfaktoren, die zumindest teilweise von der Organisation oder den Unterstützern selbst beeinflusst werden können.
Unterstützer, die ihre Spendenaktion über die Standardeinstellungen der Plattform hinaus personalisierten, erzielten bessere Ergebnisse:
Statistisch gesehen hatte die Höhe des persönlichen Spendenziels von allen Variablen zur individuellen Gestaltung der Spendenaktion den stärksten Einfluss.
Praktischer Tipp: Stellen Sie Vorlagen bereit, ermutigen Sie Ihre Unterstützer aber dazu, diese individuell anzupassen. Ein realistisches, aber ambitioniertes Spendenziel sendet ein starkes Signal an potenzielle Spender.
Nicht nur die Gestaltung der Spendenaktion machte einen Unterschied. Auch zusätzlicher Einsatz zahlte sich aus:
Praktischer Tipp: Ermutigen Sie Unterstützer, verschiedene Aktivitäten miteinander zu verbinden, zum Beispiel eine persönliche Challenge vor Ort mit ihrer Online-Spendenaktion. Eine eigene Spende kann ein guter Anfang sein, sollte aber nicht die einzige sichtbare Spende bleiben.
Auch die berufliche Reputation spielte eine wichtige Rolle. In dieser Studie ging es dabei um den Status als „Champion“-Trainer bei Les Mills:
Nur 9,1 % der Teilnehmenden hatten diesen Status, doch auf sie entfielen 51,6 % aller Spenden.
Praktischer Tipp: Wenn Sie mit einem Unternehmen zusammenarbeiten, sollten Sie frühzeitig besonders sichtbare und angesehene Mitarbeitende oder Mitglieder identifizieren und für die Spendenaktion gewinnen. Sie können eine zentrale Rolle für den Erfolg der gesamten Kampagne spielen.
Die Daten von BetterNow, die auf mehr als 35.000 Spendenaktionen und 300.000 Spenden basieren, bestätigen die wichtigsten Ergebnisse der Studie, zeigen aber auch einige zusätzliche Aspekte.
Kurz gesagt: Die neue Forschung bestätigt die Erkenntnisse aus unseren eigenen Machine-Learning-Analysen. Der Erfolg beim Spendensammeln ist nicht zufällig. Er lässt sich vorhersagen und gezielt beeinflussen.
Unser KI-gestützter Fundraising Coach unterstützt die Verhaltensweisen, die sowohl unsere eigenen Daten als auch diese Studie mit höheren Erfolgschancen in Verbindung bringen:
Durch die Automatisierung dieser Empfehlungen möchten wir das skalieren, was sonst ein persönlicher Kampagnen-Coach übernehmen würde. So sollen mehr Unterstützer die wichtige Schwelle zur ersten Spende überschreiten und anschließend höhere Spendensummen erzielen.
Wenn Ihre Organisation beim Peer-to-Peer-Fundraising mit einem Unternehmen zusammenarbeitet, sollten Sie nicht davon ausgehen, dass Begeisterung allein automatisch zu Spenden führt. Die besten Ergebnisse entstehen, wenn sichtbare Vertrauenssignale wie eine persönlich gestaltete Spendenaktion und eine angesehene Position mit aktivem Engagement wie zusätzlichen Aktionen und eigenen Spenden kombiniert werden und Sie gezielt Menschen gewinnen, die beides mitbringen.
Diese Studie und unsere eigenen Daten zeigen anhand konkreter Zahlen, wie groß der Einfluss dieser Faktoren sein kann. Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um Ihre nächste Kampagne gezielt zu gestalten.
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Dieser Beitrag ist Teil unserer fortlaufenden Reihe, in der wir wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen aus dem Fundraising verbinden. Alle Beiträge finden Sie hier.