Teams passen zu manchen Peer-to-Peer-Kampagnen hervorragend, in anderen erzeugen sie nur Reibung. Ein Leitfaden: wann Teams sich lohnen, wann nicht und wie du sie richtig aufsetzt.


Eine der wenigen positiven Nebenwirkungen der COVID-19-Pandemie war vermutlich, dass viele gemeinnützige Organisationen ihre Fundraising-Aktivitäten in den virtuellen Raum verlagern mussten. Virtuelle Events sind kostengünstiger durchzuführen und lassen sich leichter mehrfach testen und weiterentwickeln, bis das richtige Konzept gefunden ist. Sie werden uns also erhalten bleiben.
In diesem Blogbeitrag stellen wir verschiedene Ideen für virtuelles Fundraising vor, mit denen Ihre Organisation neue Spender erreichen und bestehende Unterstützer einbinden kann.
Virtuelle Events bieten aus mehreren Gründen eine gute Möglichkeit, Ihre Fundraising-Aktivitäten zu verbessern.
Erstens sind virtuelle Events für ein deutlich größeres Publikum zugänglich. Bei einem physischen Event hängt die Teilnahme davon ab, wo Menschen wohnen und ob sie anreisen können. An einem virtuellen Event kann dagegen jeder mit einer Internetverbindung von praktisch überall aus teilnehmen. Dadurch kann die Zahl potenzieller Spender und Unterstützer, die selbst Spenden sammeln, deutlich steigen.
Zweitens sind virtuelle Events in der Regel wesentlich günstiger zu organisieren als physische Veranstaltungen. Es fallen weder Kosten für die Anmietung eines Veranstaltungsortes noch Reisekosten für Teilnehmende an. Dadurch kann ein größerer Anteil der gesammelten Spenden direkt dem Anliegen der Organisation zugutekommen. Auch die Kosten für Personal, Catering und andere Bereiche sind bei virtuellen Events häufig niedriger.
Drittens lassen sich virtuelle Events einfach über soziale Medien und andere Online-Kanäle bewerben. Dadurch können Organisationen ein größeres und vielfältigeres Publikum erreichen und so auch die Zahl der Teilnehmenden und Spender erhöhen.
Viertens lassen sich virtuelle Events leicht an die Bedürfnisse der Organisation und ihrer Zielgruppe anpassen. Je nach Zielen und verfügbaren Ressourcen können Organisationen beispielsweise einen virtuellen Marathon, einen virtuellen Kuchenverkauf oder eine Talentshow veranstalten. Diese Flexibilität ermöglicht es, kreativ zu werden und ein Format zu finden, das zur eigenen Zielgruppe passt.
Schließlich können virtuelle Events aufgezeichnet und anschließend über soziale Medien und andere Plattformen geteilt werden. So können Organisationen auch nach dem eigentlichen Event weiterhin Spenden sammeln und mit ihrer Zielgruppe in Kontakt bleiben. Das ist besonders wertvoll für Organisationen, die auf wiederkehrende Spender und Unterstützer angewiesen sind.
Insgesamt bieten virtuelle Events eine kostengünstige und praktische Möglichkeit, Fundraising-Ergebnisse zu verbessern und ein größeres Publikum zu erreichen. Wenn Sie die Vorteile virtueller Events gezielt nutzen, können Sie die Wirkung Ihres Fundraisings deutlich steigern und damit letztlich Ihr Anliegen besser unterstützen.
Wir haben 15 verschiedene Ideen für virtuelle Fundraising-Events zusammengestellt. Einige davon sind eher klassisch, andere etwas ungewöhnlicher. Manche eignen sich für Peer-to-Peer-Fundraising und erfordern eine Lösung wie BetterNow. Bei anderen stammen die Einnahmen hauptsächlich aus Quellen wie Ticketverkäufen oder Merchandise.
Die Events lassen sich nach Art der Aktivität kategorisieren. Diese Einteilung kann Ihnen dabei helfen, ein Event auszuwählen, das zu Ihren Zielen und Ihrer Zielgruppe passt. Wir haben sie in fünf Gruppen unterteilt:
Events mit körperlicher Aktivität: virtueller Marathon oder Spaziergang, virtueller Yoga- oder Fitnesskurs, virtuelle Naturwanderung oder Outdoor-Abenteuertour
Kreative oder künstlerische Events: virtuelle Talentshow oder Konzert, virtueller Comedy- oder Open-Mic-Abend, virtuelle Kunstausstellung oder Galerieführung
Events rund um Essen und Getränke: virtueller Kuchenverkauf oder Kochkurs, virtueller Cocktailkurs oder Weinverkostung
Gesellschafts- und Unterhaltungsevents: virtueller Quiz- oder Spieleabend, virtueller Buchclub oder Diskussionsgruppe, virtueller Filmabend oder Watchparty, virtuelle stille Auktion oder Verlosung
Spezielle Nischen-Events: virtueller Escape Room oder Schnitzeljagd, virtueller Gartenworkshop oder Pflanzenverkauf, virtuelle Haustierparade oder Vermittlungsveranstaltung
Im Folgenden stellen wir alle Ideen vor und erklären, wie sie sich mit Fundraising verbinden lassen. Außerdem geben wir einen kurzen Überblick über die benötigten Ressourcen sowie die jeweiligen Vor- und Nachteile. Abschließend bewerten wir jede Idee auf einer Skala von 1 bis 5 🚀 für ihr Fundraising-Potenzial und von 1 bis 5 🤓 für den organisatorischen Aufwand.
Teilnehmende melden sich an, um eine festgelegte Distanz in ihrem eigenen Tempo und an einem Ort ihrer Wahl zu gehen oder zu laufen. Sie können ihren Fortschritt über eine Fitness-App oder Website verfolgen und ihre Ergebnisse in den sozialen Medien teilen. Das Konzept funktioniert auch mit anderen Ausdauersportarten wie Radfahren, Langlauf und Schwimmen sowie mit unterschiedlichen Laufdistanzen.
So funktioniert das Fundraising: Teilnehmende können eigene Spendenaktionen erstellen und Freunde und Familie um Unterstützung bitten. Organisationen können außerdem Anreize wie T-Shirts oder Medaillen für Teilnehmende anbieten, die bestimmte Spendenziele erreichen. Wer beispielsweise mindestens 150 € sammelt, könnte eine besondere Medaille erhalten.
Benötigte Ressourcen: Eine Website oder Plattform zur Durchführung des Events und zur Erfassung der Fortschritte der Teilnehmenden, eine Möglichkeit zur Verarbeitung von Spenden, also im Grunde eine Software für Peer-to-Peer-Fundraising, sowie Marketingmaterialien zur Bewerbung des Events.
👍 Vorteile: Geringe Kosten, einfach zu bewerben, große potenzielle Reichweite und flexibel an die Ziele und Ressourcen der Organisation anpassbar. Sehr hohes Fundraising-Potenzial.
👎 Nachteile: Erfordert ein gewisses Maß an körperlicher Fitness und ist möglicherweise nicht für alle Zielgruppen geeignet. Für die Gewinnung von Teilnehmenden ist ein Marketingbudget erforderlich.
Fundraising-Potenzial: 🚀🚀🚀🚀🚀
Organisatorischer Aufwand: 🤓🤓🤓
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Teilnehmende können sich für einen virtuellen Yoga- oder Fitnesskurs anmelden, der von einem Trainer geleitet wird. Der Kurs kann über eine Videokonferenz-Plattform oder über eine Website beziehungsweise App mit interaktiven Workouts stattfinden.
So funktioniert das Fundraising: Teilnehmende können eigene Spendenaktionen erstellen und Freunde und Familie um Unterstützung bitten oder im Zusammenhang mit ihrer Teilnahme um eine Spende bitten. Sie können außerdem virtuelle „Tickets“ oder „Pässe“ für das Event verkaufen. Beispielsweise könnten Teilnehmende 10 € für den Fitnesskurs oder 5 € für den Zugang zu einer Reihe von Workouts zahlen. Das Fundraising-Potenzial ist hoch, wenn Peer-to-Peer-Fundraising integriert wird, und eher gering, wenn die Einnahmen ausschließlich aus Ticketverkäufen stammen.
Benötigte Ressourcen: Eine Website oder Plattform zur Durchführung des Events und der Workouts, eine Möglichkeit zur Verarbeitung von Spenden, beispielsweise über eine Fundraising-Plattform oder ein Spendenformular auf der Website Ihrer Organisation, sowie Marketingmaterialien und geeignete Kanäle zur Bewerbung des Events.
👍 Vorteile: Unterhaltsam und interaktiv, kann ein großes Publikum erreichen und lässt sich an Ihre Ziele und verfügbaren Ressourcen anpassen.
👎 Nachteile: Möglicherweise ist ein professioneller Trainer oder anderes spezialisiertes Personal erforderlich. Das Format ist nicht für alle Zielgruppen geeignet und hängt von einer professionellen Workout-Plattform zur Durchführung der Kurse ab.
Fundraising-Potenzial: 🚀🚀 bis 🚀🚀🚀🚀 (mit P2P)
Organisatorischer Aufwand: 🤓🤓
Teilnehmende können sich für eine virtuelle Naturwanderung oder Outdoor-Abenteuertour anmelden und verschiedene landschaftlich reizvolle Orte bequem von zu Hause aus erkunden. Die Tour kann über eine Videokonferenz-Plattform stattfinden und interaktive Elemente wie Live-Fragerunden und Quizspiele enthalten.
So funktioniert das Fundraising: Wenn die Wanderung anspruchsvoll genug ist, lässt sie sich gut mit Peer-to-Peer-Fundraising verbinden. Teilnehmende können dann eigene Spendenaktionen erstellen und Freunde und Familie um Unterstützung bitten. Bei einer kurzen und einfachen Tour kann es sinnvoller sein, Teilnehmende im Gegenzug für den Zugang zur Tour um eine Spende zu bitten. Auch virtuelle „Tickets“ oder „Pässe“ können verkauft werden. Beispielsweise könnten Teilnehmende 10 € für die Tour oder 20 € für einen digitalen Reiseführer zahlen.
Benötigte Ressourcen: Eine Website oder Plattform zur Durchführung des Events und der Tour, eine Möglichkeit zur Verarbeitung von Spenden, beispielsweise über eine Fundraising-Plattform oder ein Spendenformular auf der Website Ihrer Organisation, sowie Marketingmaterialien. Wenn Peer-to-Peer-Fundraising integriert wird, benötigen Sie außerdem eine Lösung wie BetterNow.
👍 Vorteile: Lehrreich, kann den Naturschutz fördern und ein großes Publikum erreichen.
👎 Nachteile: Möglicherweise sind zusätzliche Ressourcen für die Erfassung und Verarbeitung von Spenden sowie fachkundige Guides oder andere spezialisierte Ressourcen erforderlich. Nicht für alle Zielgruppen geeignet.
Fundraising-Potenzial: 🚀🚀 bis 🚀🚀🚀🚀🚀 (mit P2P)
Organisatorischer Aufwand: 🤓🤓🤓
Teilnehmende können sich anmelden, um ein Talent wie Singen, Tanzen oder das Spielen eines Instruments zu präsentieren und ein Video ihres Auftritts in den sozialen Medien zu teilen. Alternativ kann die Organisation ein virtuelles Konzert mit professionellen Künstlern veranstalten.
So funktioniert das Fundraising: Teilnehmende können eigene Spendenaktionen erstellen und Freunde und Familie um Unterstützung oder um eine Spende für ihren Auftritt bitten. Spenden können auch als Stimmen für die einzelnen Talente dienen. Die Organisation kann außerdem virtuelle „Tickets“ oder „Pässe“ verkaufen. Beispielsweise könnten Teilnehmende 10 € für den Zugang zum Konzert oder 5 € für den Auftritt eines bestimmten Künstlers zahlen.
Benötigte Ressourcen: Eine Website oder Plattform zur Durchführung des Events und zum Teilen der Inhalte, eine Möglichkeit zur Verarbeitung von Spenden sowie Marketingmaterialien zur Bewerbung des Events.
👍 Vorteile: Unterhaltsam und interaktiv, große potenzielle Reichweite und flexibel an die Ziele und Ressourcen der Organisation anpassbar.
👎 Nachteile: Möglicherweise sind professionelle Künstler oder andere spezialisierte Ressourcen erforderlich. Nicht für alle Zielgruppen geeignet. Außerdem braucht es eine ausreichend große Unterstützerbasis, aus der Teilnehmende mit passenden Talenten gewonnen werden können.
Fundraising-Potenzial: 🚀🚀🚀🚀
Organisatorischer Aufwand: 🤓🤓🤓🤓🤓
Teilnehmende können sich für Stand-up-Comedy oder andere Auftritte wie Poetry oder Musik anmelden und ein Video ihres Auftritts in den sozialen Medien teilen. Alternativ kann die Organisation einen virtuellen Open-Mic-Abend mit professionellen und nicht professionellen Künstlern veranstalten.
So funktioniert das Fundraising: Teilnehmende können eigene Spendenaktionen erstellen und Freunde und Familie um Unterstützung oder um eine Spende für ihren Auftritt bitten. Die Organisation kann außerdem virtuelle „Tickets“ oder „Pässe“ verkaufen. Beispielsweise könnten Teilnehmende 10 € für den Comedy-Abend oder 5 € für den Auftritt eines bestimmten Künstlers zahlen.
Benötigte Ressourcen: Eine interaktive Videoplattform zur Durchführung des Events und zum Teilen der Inhalte, eine Möglichkeit zur Verarbeitung von Spenden sowie Marketingmaterialien zur Bewerbung.
👍 Vorteile: Unterhaltsam und interaktiv, kann ein großes Publikum erreichen und an die Ziele und Ressourcen Ihrer Organisation angepasst werden.
👎 Nachteile: Möglicherweise sind zusätzliche Ressourcen für die Erfassung und Verarbeitung von Spenden sowie professionelle Künstler oder anderes spezialisiertes Personal erforderlich. Nicht für alle Zielgruppen geeignet.
Fundraising-Potenzial: 🚀🚀
Organisatorischer Aufwand: 🤓🤓🤓
Teilnehmende können eine virtuelle Kunstausstellung oder Galerieführung besuchen und verschiedene Kunstwerke bequem von zu Hause aus entdecken. Die Ausstellung kann über eine Website oder Plattform angeboten werden, die eine virtuelle Besichtigung ermöglicht. Interaktive Elemente wie Live-Fragerunden mit Künstlern oder Kuratoren können ebenfalls integriert werden.
So funktioniert das Fundraising: Teilnehmende können im Gegenzug für den Zugang zur Ausstellung oder Führung an die Organisation spenden. Außerdem können virtuelle „Tickets“ oder „Pässe“ verkauft werden. Beispielsweise könnten Teilnehmende 10 € für den Besuch der Ausstellung oder 20 € für einen digitalen Ausstellungsführer zahlen.
Benötigte Ressourcen: Eine Website oder Plattform für die Ausstellung beziehungsweise Führung, eine Möglichkeit zur Verarbeitung von Spenden sowie Marketingmaterialien zur Bewerbung des Events.
👍 Vorteile: Lehrreich, fördert Kunst und Kultur und kann ein großes Publikum erreichen.
👎 Nachteile: Möglicherweise sind zusätzliche Ressourcen für die Erfassung und Verarbeitung von Spenden sowie fachkundige Guides oder anderes spezialisiertes Personal erforderlich. Nicht für alle Zielgruppen geeignet.
Fundraising-Potenzial: 🚀🚀
Organisatorischer Aufwand: 🤓🤓
Teilnehmende können sich anmelden, zu Hause etwas zu backen oder zu kochen und anschließend ein Foto oder Video ihres Ergebnisses in den sozialen Medien zu teilen. Alternativ kann die Organisation einen virtuellen Kochkurs mit einem professionellen Koch veranstalten, bei dem die Teilnehmenden lernen, ein bestimmtes Gericht oder eine bestimmte Küche zuzubereiten.
So funktioniert das Fundraising: Teilnehmende können eigene Spendenaktionen erstellen und Freunde und Familie um Unterstützung bitten oder im Gegenzug für Backwaren beziehungsweise die Teilnahme am Kochkurs um eine Spende bitten. Die Organisation kann außerdem virtuelle „Tickets“ oder „Pässe“ verkaufen. Beispielsweise könnten Teilnehmende 20 € für einen Kochkurs oder 10 € für ein digitales Rezeptbuch zahlen.
Benötigte Ressourcen: Eine Website oder Plattform zur Durchführung des Events und zum Teilen der Inhalte, eine Möglichkeit zur Verarbeitung von Spenden, beispielsweise über eine Fundraising-Plattform wie BetterNow oder ein Spendenformular auf der Website Ihrer Organisation, sowie Marketingmaterialien.
👍 Vorteile: Unterhaltsam und interaktiv, große potenzielle Reichweite und eine sehr breite Zielgruppe. Schließlich mögen fast alle Kuchen! Das Format kann außerdem Peer-to-Peer-Fundraising einbeziehen.
👎 Nachteile: Möglicherweise sind zusätzliche Ressourcen für die Erfassung und Verarbeitung von Spenden sowie ein professioneller Koch oder anderes spezialisiertes Personal erforderlich. Für die Gewinnung von Teilnehmenden wird außerdem ein Marketingbudget benötigt.
Fundraising-Potenzial: 🚀🚀🚀
Organisatorischer Aufwand: 🤓🤓
Teilnehmende können sich für einen virtuellen Cocktailkurs oder eine Weinverkostung anmelden, die von einem professionellen Mixologen oder Sommelier geleitet wird. Das Event kann über eine Videokonferenz-Plattform oder eine Website beziehungsweise App für interaktive Verkostungen stattfinden.
So funktioniert das Fundraising: Die Einnahmen stammen hauptsächlich aus dem Verkauf virtueller „Tickets“ oder „Pässe“. Beispielsweise könnten Teilnehmende 20 € für den Cocktailkurs oder 35 € für ein Verkostungspaket zahlen.
Benötigte Ressourcen: Eine Website oder Plattform zur Durchführung des Events und der Verkostung, eine Möglichkeit zur Verarbeitung von Spenden sowie Marketingmaterialien.
👍 Vorteile: Unterhaltsam und interaktiv, kann ein großes Publikum erreichen und an Ihre Unterstützer sowie die verfügbaren Ressourcen angepasst werden.
👎 Nachteile: Möglicherweise sind zusätzliche Ressourcen für die Erfassung und Verarbeitung von Spenden sowie ein professioneller Mixologe, Sommelier oder anderes spezialisiertes Personal erforderlich. Aufgrund des Alkoholkonsums ist das Format nicht für jedes Anliegen geeignet. Verkostungspakete erfordern außerdem einen Partner oder entsprechende Lager- und Logistikmöglichkeiten.
Fundraising-Potenzial: 🚀
Organisatorischer Aufwand: 🤓🤓
Teilnehmende können über eine virtuelle Auktionsplattform auf verschiedene Produkte oder Leistungen bieten, beispielsweise Geschenkkörbe, Erlebnisse oder Kunstwerke. Alternativ kann die Organisation eine virtuelle Verlosung veranstalten, bei der Teilnehmende virtuelle „Lose“ kaufen und damit die Chance auf einen Gewinn erhalten.
So funktioniert das Fundraising: Die Erlöse aus der Auktion oder Verlosung fließen in das Fundraising. Wenn die angebotenen Artikel von Sponsoren bereitgestellt werden, kann ein erheblicher Teil der Einnahmen als Erlös für die Organisation verbleiben. Die Organisation kann beispielsweise ein Mindestgebot oder einen festen Lospreis festlegen und den Überschuss als Spende verwenden.
Benötigte Ressourcen: Eine Website oder Plattform zur Durchführung der Auktion oder Verlosung, die auch Zahlungen beziehungsweise Spenden verarbeiten kann, sowie Sponsoren für die Auktionsartikel.
👍 Vorteile: Kann viele unterschiedliche Spender ansprechen, ermöglicht attraktive und ungewöhnliche Produkte oder Erlebnisse und lässt sich an die Ziele und Ressourcen der Organisation anpassen.
👎 Nachteile: Möglicherweise sind zusätzliche Ressourcen für die Erfassung und Verarbeitung von Spenden erforderlich. Außerdem müssen Produkte oder Erlebnisse für die Auktion beziehungsweise Verlosung beschafft oder erstellt werden.
Fundraising-Potenzial: 🚀🚀🚀🚀🚀
Organisatorischer Aufwand: 🤓🤓🤓🤓
Teilnehmende können sich für einen virtuellen Quiz- oder Spieleabend anmelden und entweder in Teams oder einzeln gegeneinander antreten. Das Event kann über eine Videokonferenz-Plattform oder eine Website beziehungsweise App mit interaktiven Spielen stattfinden.
So funktioniert das Fundraising: Die Organisation kann virtuelle „Tickets“ oder „Pässe“ für das Event verkaufen. Beispielsweise könnten Teilnehmende 5 € für den Quizabend oder 3 € für ein bestimmtes Spiel zahlen. Gewinner können verschiedene von Sponsoren bereitgestellte Preise erhalten.
Benötigte Ressourcen: Eine Website oder Plattform zur Durchführung des Events und der Spiele, eine Möglichkeit zur Verarbeitung von Spenden sowie Marketingmaterialien.
👍 Vorteile: Unterhaltsam und interaktiv, kann ein großes Publikum erreichen und die Quizfragen lassen sich an das Anliegen Ihrer Organisation anpassen. Der größte Vorteil liegt allerdings eher in der stärkeren Einbindung bestehender Unterstützer als in den direkten Spendeneinnahmen.
👎 Nachteile: Möglicherweise sind zusätzliche Ressourcen für die Erfassung und Verarbeitung von Spenden erforderlich. Nicht für alle Zielgruppen geeignet.
Fundraising-Potenzial: 🚀🚀
Organisatorischer Aufwand: 🤓
Teilnehmende können sich anmelden, um gemeinsam über eine Streaming-Plattform einen Film oder eine Serie anzusehen. Die Organisation kann das Event über eine Videokonferenz-Plattform oder eine Website beziehungsweise App mit interaktiven Diskussionen durchführen.
So funktioniert das Fundraising: Teilnehmende können eigene Spendenaktionen erstellen und Freunde und Familie um Unterstützung bitten oder im Zusammenhang mit ihrer Teilnahme um eine Spende bitten. Die Organisation kann außerdem virtuelle „Tickets“ oder „Pässe“ verkaufen. Beispielsweise könnten Teilnehmende 5 € für den Filmabend zahlen.
Benötigte Ressourcen: Eine Website oder Plattform zur Durchführung des Events und der Diskussion, eine Möglichkeit zur Verarbeitung von Spenden sowie Marketingmaterialien.
👍 Vorteile: Unterhaltsam und interaktiv, kann ein großes Publikum erreichen und die Filmauswahl kann zum Anliegen der Organisation passen. Der größte Vorteil liegt eher in der stärkeren Einbindung bestehender Unterstützer als im Fundraising.
👎 Nachteile: Möglicherweise sind zusätzliche Ressourcen für die Erfassung und Verarbeitung von Spenden erforderlich. Für Filme oder Serien können Lizenzgebühren anfallen. Das Format ist nicht für alle Zielgruppen geeignet und hat nur ein sehr begrenztes Fundraising-Potenzial.
Fundraising-Potenzial: 🚀
Organisatorischer Aufwand: 🤓
Teilnehmende können sich für einen virtuellen Buchclub oder eine Diskussionsgruppe anmelden, ein ausgewähltes Buch lesen und sich anschließend online darüber austauschen. Die Gruppe kann über eine Videokonferenz-Plattform oder eine Website beziehungsweise App mit interaktiven Diskussionen stattfinden.
So funktioniert das Fundraising: Sie können virtuelle „Tickets“ oder „Pässe“ für das Event verkaufen. Beispielsweise könnten Teilnehmende 5 € für die Diskussionsgruppe oder 3 € für eine digitale Ausgabe des Buches zahlen.
Benötigte Ressourcen: Eine Website oder Plattform zur Durchführung des Events und der Diskussion sowie eine Möglichkeit zur Verarbeitung von Spenden.
👍 Vorteile: Unterhaltsam und interaktiv, kann ein großes Publikum erreichen und die Buchauswahl lässt sich auf das Anliegen Ihrer Organisation abstimmen. Der größte Vorteil liegt eher in der stärkeren Einbindung bestehender Unterstützer als im Fundraising.
👎 Nachteile: Möglicherweise sind zusätzliche Ressourcen für die Erfassung und Verarbeitung von Spenden erforderlich. Sehr begrenztes Fundraising-Potenzial.
Fundraising-Potenzial: 🚀
Organisatorischer Aufwand: 🤓
Teilnehmende können sich für einen virtuellen Escape Room oder ein Rätselspiel anmelden, bei dem sie Aufgaben und Hinweise lösen müssen, um im Spiel voranzukommen. Das Spiel kann über eine Videokonferenz-Plattform oder eine Website beziehungsweise App mit interaktivem Gameplay stattfinden.
So funktioniert das Fundraising: Die Organisation kann virtuelle „Tickets“ oder „Pässe“ verkaufen. Beispielsweise könnten Teilnehmende 10 € für den Zugang zum Escape Room zahlen.
Benötigte Ressourcen: Eine Website oder Plattform zur Durchführung des Events und des Spiels, eine Möglichkeit zur Verarbeitung von Spenden sowie Marketingmaterialien.
👍 Vorteile: Unterhaltsam und interaktiv, kann ein großes Publikum erreichen und lässt sich inhaltlich an das Anliegen Ihrer Organisation anpassen. Der größte Vorteil liegt eher in der stärkeren Einbindung bestehender Unterstützer als im Fundraising.
👎 Nachteile: Möglicherweise sind spezielle Ressourcen oder Inhalte für den Escape Room beziehungsweise das Rätselspiel erforderlich. Nicht für alle Zielgruppen geeignet. Sehr begrenztes Fundraising-Potenzial.
Fundraising-Potenzial: 🚀
Organisatorischer Aufwand: 🤓🤓
Teilnehmende können sich für einen virtuellen Gartenworkshop anmelden oder Pflanzen bei einem virtuellen Pflanzenverkauf erwerben. Der Workshop kann über eine Videokonferenz-Plattform stattfinden und Themen wie Pflanzenpflege, Gartengestaltung und nachhaltiges Gärtnern behandeln.
So funktioniert das Fundraising: Teilnehmende können Pflanzen kaufen oder im Gegenzug für den Zugang zum Workshop an die Organisation spenden. Die Organisation kann außerdem virtuelle „Tickets“ oder „Pässe“ verkaufen. Beispielsweise könnten Teilnehmende 10 € für den Workshop oder 20 € für ein Saatgutpaket zahlen.
Benötigte Ressourcen: Eine Website oder Plattform zur Durchführung des Events und des Workshops beziehungsweise Pflanzenverkaufs, eine Möglichkeit zur Verarbeitung von Spenden sowie Marketingmaterialien.
👍 Vorteile: Lehrreich, fördert nachhaltige Praktiken und kann ein großes Publikum erreichen.
👎 Nachteile: Möglicherweise sind zusätzliche Ressourcen für die Erfassung und Verarbeitung von Spenden sowie fachkundige Referenten oder anderes spezialisiertes Personal erforderlich. Besonders gut für Organisationen aus dem Umwelt- und Naturschutz geeignet.
Fundraising-Potenzial: 🚀🚀
Organisatorischer Aufwand: 🤓🤓🤓
Teilnehmende können sich für eine virtuelle Haustierparade anmelden oder über eine virtuelle Vermittlungsveranstaltung ein Tier adoptieren. Das Event kann über eine Videokonferenz-Plattform stattfinden und verschiedene Aktivitäten wie Spiele und Wettbewerbe rund um Haustiere, Begegnungen mit Tieren, die ein neues Zuhause suchen, sowie Informationsveranstaltungen zur Tierpflege umfassen.
So funktioniert das Fundraising: Teilnehmende können für den Zugang zum Event oder im Zusammenhang mit der Adoption eines Tieres an die Organisation spenden. Die Organisation kann außerdem virtuelle „Tickets“ oder „Pässe“ verkaufen. Beispielsweise könnten Teilnehmende 10 € für das Event oder einen festgelegten Betrag für die Adoption eines Tieres zahlen.
Benötigte Ressourcen: Eine Website oder Plattform zur Durchführung des Events und zur Unterstützung des Vermittlungsprozesses, eine Möglichkeit zur Verarbeitung von Spenden sowie Marketingmaterialien.
👍 Vorteile: Fördert den Tierschutz, kann ein großes Publikum erreichen und lässt sich an die Ziele und Ressourcen der Organisation anpassen.
👎 Nachteile: Möglicherweise sind zusätzliche Ressourcen für die Erfassung und Verarbeitung von Spenden sowie fachkundige Referenten oder anderes spezialisiertes Personal erforderlich. Besonders für Organisationen im Tierschutz geeignet.
Fundraising-Potenzial: 🚀🚀
Organisatorischer Aufwand: 🤓🤓🤓
Bei mehr als 15 Ideen möchten wir Ihnen auch dabei helfen, die passende auszuwählen. Bei der Entscheidung für das richtige virtuelle Event für Ihre Organisation sollten Sie mehrere wichtige Faktoren berücksichtigen.
Zunächst sollten Sie sich Ihre Zielgruppe ansehen und überlegen, welche Art von Event Ihre Unterstützer anspricht. Wenn eine Organisation beispielsweise Spenden für den Tierschutz sammeln möchte, könnte eine virtuelle Haustierparade oder Talentshow besser geeignet sein als ein Kuchenverkauf. Wenn Sie die Interessen und Leidenschaften Ihrer Zielgruppe kennen, können Sie ein Event auswählen, das mit größerer Wahrscheinlichkeit Spender und Menschen anspricht, die selbst Spenden sammeln möchten.
Zweitens sollten Sie Ihre eigenen Ressourcen und Möglichkeiten berücksichtigen. Virtuelle Events reichen von einfachen Formaten mit geringem Aufwand, etwa einer Social-Media-Challenge, bis hin zu komplexeren und ressourcenintensiveren Formaten wie einer virtuellen Konferenz. Wenn Sie die verfügbare Zeit, Ihre personellen Kapazitäten und weitere Ressourcen berücksichtigen, können Sie ein Event auswählen, das für Ihre Organisation realistisch und langfristig umsetzbar ist.
Drittens sollten Sie überlegen, welche Ziele Sie mit Ihrem virtuellen Event erreichen möchten. Möchten Sie beispielsweise einen bestimmten Spendenbetrag sammeln, eine neue Zielgruppe erreichen oder die Bekanntheit Ihres Anliegens steigern? Mit klar definierten Zielen können Sie das Event auswählen, das am besten dazu geeignet ist, diese Ziele zu erreichen.
Schließlich sollten Sie die mit dem virtuellen Event verbundenen Kosten berücksichtigen. Virtuelle Events sind zwar in der Regel günstiger als physische Veranstaltungen, verursachen aber dennoch Kosten, beispielsweise für Marketing, externe Berater und die Arbeitszeit Ihrer Mitarbeitenden. Durch eine sorgfältige Budgetplanung und die Zusammenarbeit mit Sponsoren oder Partnern können Organisationen diese Kosten reduzieren und sicherstellen, dass das virtuelle Event finanziell sinnvoll ist.
Insgesamt hängt die Wahl des richtigen virtuellen Events von Ihrer Zielgruppe, Ihren Ressourcen, Ihren Zielen und den damit verbundenen Kosten ab. Wenn Sie diese Faktoren sorgfältig abwägen, können Sie ein Event auswählen, das zu Ihrer Organisation und Ihrem Anliegen passt.
Das Ziel der meisten dieser Events ist es, Spenden zu sammeln. Viele haben zwar langfristige Vorteile, weil sie die Bindung der Unterstützer stärken können, doch Fundraising-Teams werden in der Regel auch danach bewertet, wie viele Spendeneinnahmen sie erzielen. Deshalb haben wir in diesem Abschnitt einige praktische Fundraising-Tipps zusammengestellt.
Einige allgemeine Empfehlungen für das Fundraising bei diesen Eventformaten:
Wenn Sie ein Peer-to-Peer-Fundraising-Event durchführen, das in der Regel zu den Formaten mit dem größten Potenzial gehört, gibt es einige zusätzliche Empfehlungen:
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Eine der größten Herausforderungen bei virtuellen Events besteht darin, die Teilnehmenden aktiv einzubinden. Wenn Sie bisher vor allem physische Veranstaltungen organisiert haben und es gewohnt sind, die Stimmung im Raum direkt wahrzunehmen, ist das eine große Umstellung. Glücklicherweise stehen bei virtuellen Events viele Daten und interaktive Funktionen zur Verfügung, die Sie stattdessen nutzen können.