15 virtual fundraising ideas that your charity can use to reach new donors and engage with your supporters. And the advice you need to make them successful.


Erfahren Sie, wie Sie DIY-Peer-to-Peer-Fundraising starten und skalieren. Ein umfassender Leitfaden für von Unterstützern initiierte Spendenaktionen, die Menschen einbinden, inspirieren und die Spendeneinnahmen steigern.
In Skandinavien ist DIY-Fundraising nichts Neues. So haben viele gemeinnützige Organisationen angefangen: Freiwillige, Nachbarn und lokale Gemeinschaften sammelten Spenden für Anliegen, die ihnen am Herzen lagen.
Noch bevor es Online-Tools gab, waren es die Unterstützer selbst, die Spendenaktionen ins Leben riefen. Damit schufen sie eine frühe Form des DIY-Peer-to-Peer-Fundraisings. Man denke nur an Konzepte wie Dugnad in Norwegen oder Giro 413 in Dänemark. Sich für einen gemeinsamen guten Zweck zusammenzutun, ist tief in der skandinavischen Kultur und Geschichte verwurzelt.
In den USA verlief die Entwicklung in die andere Richtung. Peer-to-Peer-Fundraising begann dort mit großen, strukturierten Kampagnen wie Marathons, Spendenläufen und Unternehmens-Challenges, bevor sich daraus DIY-Modelle entwickelten. Europäische und skandinavische Organisationen können heute von diesem strukturierten Ansatz lernen: durch ein klareres Onboarding, eine gezieltere Begleitung der Unterstützer und eine bewusstere Gestaltung der Spendenaktionen.
Es geht also nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern eine alte Stärke wiederzuentdecken und sie mit modernen Tools zu skalieren.
Beim DIY-Peer-to-Peer-Fundraising können Unterstützer ihre eigenen Spendenaktionen und Initiativen starten, unabhängig von organisierten Events oder zeitlich begrenzten Kampagnen. Sie werden von den Unterstützern selbst initiiert, sind flexibel und jederzeit verfügbar.
Ein Geburtstag, eine Hochzeit, eine sportliche Challenge oder eine Gedenkaktion kann zum Anlass für eine persönliche Spendenaktion werden. Idee, Zeitpunkt und Motivation kommen vom Unterstützer, während die Organisation die digitalen Tools, das Branding und den Rahmen bereitstellt.
Die besten Programme schaffen ein Gleichgewicht zwischen Freiheit und Struktur: Unterstützer können ihre eigenen Ideen umsetzen, während Ihre Kommunikation und Daten konsistent bleiben.

DIY-Fundraising schafft nachhaltige Spendeneinnahmen über das ganze Jahr und ergänzt saisonale oder eventbasierte Kampagnen. Sobald die nötige Infrastruktur steht, kann es mit geringem zusätzlichem Aufwand organisch wachsen.
Drei wesentliche Vorteile stechen hervor:
Diese von Unterstützern initiierten Spendenaktionen sprechen außerdem eine Motivation an, die eng mit der eigenen Identität verbunden ist. Menschen sammeln Spenden, weil sie damit ausdrücken können, wer sie sind und wofür sie stehen: ihre Werte, ihre Gemeinschaft oder ihre persönliche Geschichte. Ihre Aufgabe ist es, ihnen das so einfach wie möglich zu machen.

Ein erfolgreiches DIY-Programm beginnt mit einem klaren Ziel. Legen Sie fest, warum Sie es einführen möchten: um die Spendeneinnahmen zu steigern, jüngere Unterstützer zu erreichen oder die Bindung zu Ihrer Organisation zu stärken?
Wichtige Schritte zur Vorbereitung:
Ein erster Testlauf mit ausgewählten Unterstützern hilft dabei, mögliche Hürden zu erkennen, bevor Sie das Programm vollständig ausrollen.
Sichtbarkeit ist entscheidend. Wenn Besucher auf Ihrer Website erst lange danach suchen müssen, wie sie eine Spendenaktion starten können, verlieren Sie wertvolles Potenzial.
Machen Sie auf die Möglichkeit, eigene Spendenaktionen zu starten, an verschiedenen Stellen aufmerksam:
Zeigen Sie konkrete Beispiele wie Geburtstage, Gedenkaktionen oder Challenges, um zu eigenen Ideen zu inspirieren.
Setzen Sie außerdem auf saisonale Erinnerungen statt auf vollständige Kampagnen: Kleine Impulse können Unterstützer daran erinnern, dass sie jederzeit eine eigene Spendenaktion starten können.

Nach dem Start müssen Sie kontinuierlich an Ihrem DIY-Programm arbeiten, damit es langfristig erfolgreich bleibt.
DIY-Peer-to-Peer-Fundraising lebt von Geschichten und Anerkennung. Sorgen Sie deshalb für eine kontinuierliche Kommunikation:
Jeder Kontaktpunkt sollte entweder inspirieren, informieren oder Danke sagen. Qualität ist wichtiger als Quantität.
Betrachten Sie die Einbindung als wechselseitige Beziehung. Unterstützer verschaffen Ihrer Organisation mehr Sichtbarkeit und Spendeneinnahmen; im Gegenzug geben Sie ihnen Orientierung, Motivation und Anerkennung.
Praktische Möglichkeiten, diese Beziehung zu stärken:
Wie wir in unserem Artikel über soziales Kapital und Peer-to-Peer-Fundraising erläutern, hängt der Erfolg häufig von der Struktur des eigenen Netzwerks ab. Unterstützer mit mittelgroßen, eng verbundenen Netzwerken erzielen tendenziell bessere Ergebnisse als solche mit sehr großen, aber nur lose verbundenen Netzwerken.
Ihre Plattform bildet die Grundlage für das gesamte Erlebnis. Eine White-Label-Lösung bietet Ihnen volle Kontrolle über das Branding und Ihre Daten und lässt sich einfach in Ihr CRM und Ihre Marketingsysteme integrieren. All das ist entscheidend für eine langfristige Bindung Ihrer Unterstützer.
Die Technologie sollte einen einfachen Ablauf und gutes Storytelling ermöglichen, nicht davon ablenken. Plattformen wie BetterNow sind darauf ausgelegt, genau diese Balance zu schaffen. Lesen Sie hier unseren vollständigen Vergleich von Fundraising-Plattformen und White-Label-Lösungen.
Durch die richtige Erfolgsmessung wird aus DIY-Fundraising ein Experiment mit echtem Wachstumspotenzial.
Messen Sie sowohl Aktivität als auch Wirkung:
Lesen Sie auch unseren ausführlichen Leitfaden zu den wichtigsten Kennzahlen im Peer-to-Peer-Fundraising.
Gehen Sie noch einen Schritt weiter und betrachten Sie einzelne Segmente:
Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um Onboarding, Kommunikation und die Gestaltung Ihrer Kampagnen weiterzuentwickeln. Mit der Zeit können die Daten aus Ihrem DIY-Fundraising auch Ihre übergeordnete Fundraising-Strategie mitgestalten.
Kein Leitfaden ist vollständig, ohne auch darauf einzugehen, was Sie vermeiden sollten. Dies sind einige der häufigsten Fehler, die uns bei der Zusammenarbeit mit Organisationen begegnet sind.
DIY-Fundraising ist die älteste Form des Peer-to-Peer-Fundraisings in Skandinavien. Neu ist unsere Möglichkeit, es gezielt zu skalieren: mit digitalen Tools, Daten und einer durchdachten Gestaltung.
Indem europäische Organisationen die Authentizität von Unterstützern initiierter Spendenaktionen mit den strukturierten Ansätzen verbinden, die in den USA entwickelt wurden, können sie widerstandsfähige Fundraising-Programme aufbauen, die das ganze Jahr über funktionieren und von den Unterstützern ebenso getragen werden wie von den Organisationen selbst.
Das ist kein Trend. Es ist eine Rückkehr zu den Wurzeln, nur mit besseren Möglichkeiten.
Was ist DIY-Peer-to-Peer-Fundraising?
Beim DIY-Peer-to-Peer-Fundraising können Unterstützer unabhängig von organisierten Events oder Kampagnen eigene Spendenaktionen für eine gemeinnützige Organisation starten.
Wie unterscheidet sich DIY-Peer-to-Peer-Fundraising von eventbasiertem Fundraising?
DIY-Fundraising ist jederzeit verfügbar und nicht an eine bestimmte Kampagne gebunden. Die Spendenaktion wird vollständig vom Unterstützer initiiert: Er entscheidet, warum, wann und wie er Spenden sammeln möchte.
Warum sollten gemeinnützige Organisationen in DIY-Fundraising investieren?
Es schafft nachhaltige Spendeneinnahmen über das ganze Jahr und stärkt die Beziehung zu Unterstützern, indem es ihnen Freiraum gibt, sich auf persönliche Weise für ein Anliegen einzusetzen.
Wie viel wird mit einer DIY-Spendenaktion gesammelt?
Im Jahr 2025 wurden mit einer DIY-Spendenaktion durchschnittlich 1.230 € gesammelt. Grundlage sind die Daten der BetterNow-Kunden.